Wir
sind
das Volk
Viele
haben den
Eindruck, dass
über ihre Köpfe hinweg diskutiert wird. Daher fordern
wir:
Nein
zu
ARBEITSLOSENGELD II - HARTZ
IV
Dies
ist eine klare Absage an die
großen
Parteien:
Arbeitslosengeld II erhält künftig nur noch, wer
tatsächlich bedürftig ist.
Das
bedeutet, dass die Geldleistungen aus
dem
neuen Fürsorgerecht weit unter dem bisherigen Niveau liegen,
wenn
der Hilfeempfänger früher ein durchschnittliches
Einkommen
hatte
(
Berechnungsbeispiele ).
Auch für die Rentenversicherung wird künftig kein
einkommensabhängiger Beitrag mehr gezahlt, sondern nur noch
der
Mindestbetrag. Außerdem wird das Einkommen des Partners
angerechnet.
Wo
bleibt hier die soziale Gerechtigkeit?
Derjenige, der lange (z.B. 20 Jahre) gearbeitet und in die
„Sozialkasse“ einbezahlt hat, wird dafür
auch noch
bestraft. Er wird mit denjenigen, die nur kurze Zeit gearbeitet haben,
auf die gleiche Stufe gestellt. Auch diejenigen werden bestraft, die
sich ein Eigenheim erworben haben, um im Alter besser leben zu
können. Sie haben ihr Leben lang gespart und werden im Alter
nochmals herangezogen.
Soll
dies ein Aufruf der Regierenden
werden, nicht
mehr zu arbeiten und sich nur noch auf den „Vater
Staat“ zu
verlassen? Diejenigen, die keinerlei Vorsorge für Ihr Alter
treffen, sich kein Eigentum erwerben oder keinerlei sonstige
Maßnahmen ergreifen, um ihren Lebensabend besser verbringen
zu
können, werden also noch belohnt.
Das kann es nicht sein!
Nach
einem Jahr ist der soziale Abstieg
vorprogrammiert.
Die
Würde des Menschen ist
unantastbar,
heißt es ganz vorn im deutschen Grundgesetz. Papier ist
geduldig.
Aber das Papier verwandelt sich nicht in einen Stock, um den
Sozialtätern, die per Diktat über Menschenschicksale
entscheiden, eins auf die Finger zu geben. Wo bleibt hier die Stimme
des Volkes? Die Sozialtäter nennen sich „Vertreter
des
Volkes“!
Diese so genannten Volksvertreter sind so weit von der
Alltagswirklichkeit des Durchschnittsbürgers entfernt, dass
die
Gesetzgebung völlig an den realen Gegebenheiten in Deutschland
vorbei geht.
Die
Regierenden sollten zunächst
einmal gegen
Steuerverschwendungen wie z.B. die LKW-Mautgebühr vorgehen und
erst dann Kosten beim „kleinen Mann“ eintreiben.
Warum
werden astronomische Gehälter
von
Managern, Vorstandsmitgliedern, Sportlern etc. sowie
Gewinnerträge
von Konzernen nicht in Deutschland versteuert, wo das Geld auch
verdient wird? Warum wurde der Spitzensteuersatz gekappt und das
Steuerrecht so verkompliziert, dass es nur ein Steuerberater
durchschauen kann? Einen Steuerberater kann sich wiederum nur ein
Gutverdienender leisten.
Zitat
aus einem Schreiben der CDU (
Link
zum
Dokument
):
„Mit
dem neuen Arbeitslosengeld II
vollzieht
die Politik einen echten Kurswechsel: Jetzt geht es stärker
als
bisher darum, die Betroffenen möglichst schnell wieder in den
Arbeitsprozess zu integrieren. Voraussetzung ist, dass es sich lohnt,
eine Arbeit anzunehmen. Deshalb orientiert sich das Arbeitslosengeld II
nicht mehr am früheren Verdienst, sondern an der
Bedürftigkeit.
Hart aber fair: Künftig wird es ohne Leistung keine
Gegenleistung
mehr geben. Wer arbeiten kann, aber nicht will, wird mit
Kürzungen
rechnen müssen.“
Mein
Kommentar: Und wer nicht arbeiten
kann, weil
er keine Arbeit findet, wird genauso behandelt!
Zitat
aus einem Schreiben der
Grünen (
Link
zum Dokument
):
„Mit
dem Gesetz zur Zusammenlegung
von
Arbeitslosen- und Sozialhilfe, das am 1. Januar 2005 mit dem
Sozialgesetzbuch II (SGB II) in Kraft tritt, wurden die
Zumutbarkeitsregelungen für Langzeitarbeitslose auf
Drängen
der Union wesentlich verschärft. Nunmehr ist jede Arbeit
zumutbar,
auch wenn sie tariflichen Standards nicht genügt. Die Grenze
nach
unten zieht nur noch die Sittenwidrigkeit nach BGB. Die Rechtssprechung
sieht Löhne von mehr als 30 Prozent unter Tariflohn immer als
sittenwidrig an.“
Die Montagsdemonstrationen waren ein Weg, den Regierenden den Willen
des
Volkes friedlich aufzuzeigen.
Weiter
so Deutschland!
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